Checkliste: Wäschereiplanung bei Neu- und Umbauten

Mit einem professionellen Wäscherei-Raumkonzept können Arbeitsabläufe und Hygienestandards optimiert werden. Deshalb empfiehlt sich, vor Beginn von Neu- oder Umbauten  über die Gestaltung der Wäscherei nachzudenken. Wäschereiplanung von Anfang an mitdenken.

Wäschereiplanung in enger Abstimmung von Wäschereiausstatter, Architekten / Fachplaner, Elektriker und Housekeeping- Team / Hauswirtschaftsleitung.

Checkliste für die Wäschereiplanung

  • Wo soll sich die Wäscherei befinden?

Bei der Planung der hauseigenen Wäscherei muss zuallererst auf die Lage geachtet werden. Im besten Fall wird sie ebenerdig und leicht zugänglich untergebracht. Vorteil: Die Geräte können noch in der Bauphase von außen eingebracht werden. Passende Türbreiten sorgen dafür, dass Maschinen auch bei späteren Reparatur- oder Austauschfällen einfach transportiert werden können.

  • Gibt es Fenster, die Tageslicht spenden?

In den meisten Wäschereien ist es zu dunkel. Für die Beleuchtung sorgen Neonröhren. Beim Neubau sollten die Lichtbedingungen sorgfältig mitgedacht werden.  Je besser das Licht, desto besser die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. Tageslicht schont die Augen und macht weniger schnell müde.

Für angenehmere Arbeitsbedingungen sorgen auch Sockelhöhen der Maschinen. Diese sind so angepasst , dass die Mitarbeiter die Maschinen praktisch im Stehen befüllen und entladen können. Das schont Rücken und Gelenke. Die Wäschewagen lassen sich darüber hinaus direkt unter den Maschinentüren platzieren. Das spart Laufwege und Zeit.

  • Wie gestalten sich Wäschekreislauf und Workflow?

Wichtig ist, im Vorfeld die Transportwege im Wäschekreislauf genau zu analysieren. Wasserzu- und -abläufe werden so ideal positioniert, Abluftleitungen richtig dimensioniert und verlegt. Im Sinne der Hygiene ist eine räumliche Unterteilung der Wäscherei in einen reinen und unreinen Bereich sinnvoll. Hier gilt es zu überlegen: Wo kann die Schmutzwäsche vorsortiert und einer eventuellen Fleckenreinigung unterzogen werden? Einweichbecken und Handhygieneeinheiten dürfen nicht vergessen werden.

Diese Analyse ist auch Grundlage für den Workflow in der Wäscherei. So wird Flachwäsche in der Regel direkt nach dem Waschen gemangelt. Frottierwäsche wird nur getrocknet. Bekleidungstextilien werden einem Finishing-Prozess unterzogen.

  • Kapazitätsplanung: Welche Wäschemengen fallen an?

Wichtig ist, dass bei der Wäschereiplanung die im Haus benötigten Wäschemengen erhoben werden. Daraus berechnet sich, welche Geräte sich am besten für den Betrieb eignen. Bei Hotelausbauten oder Neupositionierungen ist die Gefahr groß, dass sich der Bedarf ändert. Mehr Betten, andere Materialien, ein neuer Wellnessbereich: Das bedeutet im Normalfall mehr Wäsche, andere Stundenleistungen der Geräte und unter Umständen mehr Personal.

Klasse Wäsche Tipp: Der Hotelier und Heimleiter sollte für die Wäschereiplanung die Wäschereiausstatter, den Architekten / Fachplaner  und den Elektriker vernetzen. Empfehlenswert ist, auch das Housekeeping-Team oder die Hauswirtschaftsleitung in Wäschereiplanung einzubeziehen. Das spart Zeit, Kosten und Ärger.

7. Dezember 2018|Alten- und Pflegeheime, Im Haus Waschen, Planung, Service, Tourismus und Hotellerie|Kommentare deaktiviert für Checkliste: Wäschereiplanung bei Neu- und Umbauten