Im Jahr 2018 wurden laut deutscher Reiseanalyse 2019 erstmals mehr Urlaubsreisen online gebucht als im persönlichen Kontakt. Dies kennzeichnet einen Meilenstein im langfristigen, durch die Digitalisierung getriebenen Strukturwandel bei der Urlaubsbuchung. Online buchen ist der Trend.

Es ist davon auszugehen, dass der Anteil der Online-Buchungen in den kommenden Jahren weiter ansteigen wird.

Auch in Österreich zeigt sich dieses Bild: Jede zweite Urlaubsreise wurde laut Statistik Austria im Vorjahr zur Gänze oder zumindest teilweise (Unterkunft oder Verkehrsmittel) online gebucht:

  • Online buchen über die Webseiten und Apps von Buchungsplattformen und Reiseveranstaltern
  • Online buchen direkt über die Webseiten und Apps von Hotels und Verkehrsmittel

Zum Vergleich: Im Jahr 2014 lag der Anteil der Urlaubsreisen, die gänzlich oder teilweise digital gebucht wurden, noch deutlich unter 50 %, exakt bei 43,2 %.

Hotelsuche: Online und weiblich

Informationen zu verschiedenen Hotels werden laut Hotel Report 2019 von Marketagent.com bevorzugt online eingeholt:

  1. Suchmaschinen (46 %)
  2. Hotel-Webseiten (45 %)
  3. Buchungsplattformen (43 %)

Das Internet ist besonders bei der jüngeren Generation eine wichtige Informationsquelle. Durchschnittlich sechs Stunden Zeit werden investiert, um das Traumhotel zu finden. Dabei haben mehr als zwei Drittel Spaß, durch Hotelangebote zu stöbern. Besonders Frauen beschäftigen sich gerne mit der Hotelsuche.

Hotels sehen bei sich und der Digitalisierung großen Aufholbedarf

Gäste erwarten zunehmend mehr Digitale Services von den Hotels. Beispielsweise die einfache und schnelle Hotelbuchung mit dem Mobiltelefon (38 Prozent). In Punkto Digitalisierung in der Hotellerie zeigen sich allerdings starke Generationsunterschiede. Während 70 Prozent der 20- bis 29-Jährigen digitale Services im Hotel befürworten, sind es bei den 60- bis 69-Jährigen nur etwa halb so viel. Die ältere Generation zeigt laut Hotel Report 2019 weit weniger Vertrauen, dass sich die zunehmende Digitalisierung positiv auf Gästebetreuung auswirken wird.

Dennoch gehört der Digitalisierung im Hotel die Zukunft. Eine Umfrage unter 600 österreichischen und deutschen Hoteliers von ÖHV und IHA hat ergeben, dass 90 Prozent der Hoteliers in der Digitalisierung eine große Herausforderung sehen. Doch viele Betriebe sehen bei sich selbst noch großen Aufholbedarf. Besonders mäßg wird das eigene Wissen über die sogenannte Customer-Journey eingeschätzt. So erhebt jedes Hotel die Stammdaten der Gäste, während nur 30 Prozent der in der Studie erfassten Hotels die persönlichen Vorlieben der Gäste erfassen. Dazu gehören etwa Restaurantbesuche, Sportaktivitäten oder Kosmetikbuchungen aber auch Allergien oder Wäsche-Wünsche wie Bademantel in XS-Größe oder ein Zusatzkissen im Bett.

Digitalisierung und Automation sind auch ein großes Thema in der hauseigenen Wäscherei. Sie machen Prozesse sicher, vereinfachen Abläufe und erleichtern die Bedienung der Geräte. Haben Sie Fragen dazu oder Anregungen? Dann melden Sie sich bei Klasse Wäsche